Richtig lüften - gewusst wie!

Durch das Lüften von Wohn- und Arbeitsräumen soll die allgemeine Luftqualität verbessert, Luftfeuchtigkeit abgegeben und die Temperatur reguliert werden. Doch wie lüftet man eigentlich richtig, um die Wärme optimal im Raum zu halten und so teure Heizkosten zu sparen?

Feuchteschäden vorbeugen

Es ist besonders wichtig, dass die Luftfeuchtigkeit im Raum nicht zu hoch ist, da andernfalls Hausstaubmilben und Schimmelpilze in ihrem Wachstum begünstigt werden, woraus häufig Allergien resultieren. Hier kommt erschwerend hinzu, dass Luftqualität und Luftfeuchtigkeit nur in begrenztem Maße für Menschen wahrnehmbar sind, sodass das richtige Lüften oftmals vernachlässigt wird. Die meiste Zeit des Tages wird in geschlossenen Räumen verbracht, weshalb stets für Frischluft gesorgt werden muss. Die schlechte und feuchte Luft, die sich im Tagesverlauf in den Räumen gebildet hat, sollte möglichst abgegeben und gegen trockene und frische Luft ersetzt werden.

Jan-Peter Albers, geschäftsführender Gesellschafter der Firma, Aldra rät: „ Wichtig ist, dass die Räume kontrolliert und entsprechend der eigenen Bedürfnisse, der Raumtemperatur, des Gebäudezustandes, der Jahreszeit und der Windverhältnisse gelüftet werden. Auf diese Weise kann die Gesundheit gefördert und möglichen Feuchteschäden am Gebäude vorgebeugt werden.“ Es ist immer von Vorteil, kurz und stark zu lüften, als über einen zu langen Zeitraum. Optimal ist, wenn man einige Fenster zeitgleich öffnet. Durch das sogenannte „querlüften“ kommt die verbrauchte Luft in Bewegung und kann nach oben steigen. Es empfiehlt sich, täglich mehrmals für drei bis fünf Minuten mit weit geöffnetem Fenster zu lüften, wobei die Heizung hierbei heruntergedreht werden sollte. Sobald kalte Außenluft in die Räume geströmt ist, sollten die Fenster wieder geschlossen werden. Auf diese Weise wird die verbrauchte Luft durch trockene und frische Luft ersetzt.

Innovative Produktlösungen

Da dies im Alltag jedoch nicht immer möglich ist, erlauben die innovativen Aldra-Fensterlüfter eine Frischluftzufuhr, die ebenso komfortabel wie effizient ist, die kostbare Wärme zurück gewinnt und vor Pollen, Lärm, Schimmel und Feuchtigkeit schützt. Der AEROMAT Mini ist ein energiesparender Fensterfalzlüfter, der für eine automatische Mindestbelüftung mit geregelter Frischluftzufuhr bei geschlossenem Fenster sorgt. Der Lüfter zeichnet sich dadurch aus, dass er für alle Räume geeignet ist. Durch einen nahezu unsichtbaren Einbau müssen keine Kompromisse hinsichtlich der Optik der Fassade gemacht werden. Der AEROMAT Mini ist optional mit Drehverschluss erhältlich, der das manuelle Öffnen und Schließen der Luftzufuhr ermöglicht (entspricht damit der EnEV). Hinzu kommt, dass dieser Lüfter ein Passivlüfter ist, der nach dem Prinzip des Ausgleichs der Druckdifferenz zwischen innen und außen funktioniert.

Für Sicherheit und gleichzeitig Frischluft sorgt das innovative Kipplüftungssystem Secuair, das ab sofort für die Werkstoffe Kunststoff, Holz und Holz-Aluminium im Hause Aldra verfügbar ist. Secuair ermöglicht eine reduzierte Kippöffnung des Fensterflügels, wobei der Flügel etwa 10 mm vom Rahmen geneigt wird, ohne dabei die Optik des Fensters zu verändern. In dieser Kippspaltöffnung ist die Sicherheit des Fensters vollständig gewährleistet, sodass auch bei Abwesenheit gelüftet und Schimmelbildung vorgebeugt werden kann. Durch die gesicherte Lüftungsstellung wird verhindert, dass Wasser eintritt. Gleichzeitig wird für eine energieeffiziente Lüftung gesorgt, ohne dass dabei Zugluft entsteht.   Neben manuellem Lüften ist auch automatisches Lüften möglich. Um die Luftqualität zu verbessern, lässt sich das Fenster per Zeitschaltuhr in regelmäßigen Abständen öffnen, sodass das Lüften erfolgen kann. Noch effektiver ist es jedoch, wenn spezielle Sensoren die Luftqualität und damit den Kohlendioxidgehalt überwachen. Entsprechend der gemessenen Werte erfolgt das Öffnen und Schließen der Fenster.

Lüften zu jeder Jahreszeit

In der kalten Jahreszeit empfiehlt es sich, mindestens zweimal täglich gut durchzulüften. Die Fenster sollten dann mindestens fünf Minuten weit geöffnet werden, sodass Schimmel vorgebeugt wird. Es reicht nicht aus, die Fenster nur zu kippen, da so kein Austausch von verbrauchter und frischer Luft stattfinden kann. Die feuchte Raumluft kann so nicht nach draußen entweichen. Im Sommer sollten Hausbesitzer nur am späten Abend, nachts oder am frühen Morgen lüften, um das Haus möglichst kühl zu halten und nur frische Luft hinein zu lassen. Zu dieser Jahreszeit ist querlüften die effektivste Maßnahme, damit frische und kühle Luft ins Haus gelangen kann. Tagsüber, wenn es draußen richtig heiß ist, sollten alle Fenster und Türen sowie ein eventueller Sonnenschutz weitestgehend geschlossen bleiben. So kann keine warme Luft ins Haus strömen und das Haus übermäßig aufheizen.

Unser Expertentipp

Jan-Peter Albers gibt folgenden Expertentipp: „Sofern die Außentemperatur unter 0 Grad Celsius liegt, sollten die Fenster nur für fünf Minuten geöffnet werden. Betragen die Temperaturen 0 bis 10 Grad Celsius, so sind rund 10 Minuten ausreichend. Liegen die Temperaturen darüber, können die Fenster für rund 15 Minuten geöffnet werden.“

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